Eines der obligatorischen Dokumente, die für den internationalen Warenhandel benötigt werden, ist die langfristige Lieferantenerklärung. Sie bescheinigt die Herkunft der Waren und ist für die Dokumentation der Kaufenden Unternehmen, d. h. ihre Warenverkehrsbescheinigung oder ihre Erklärung auf der Rechnung, erforderlich. Die Erklärung erfolgt ohne offizielle Beteiligung. Dementsprechend trägt der Lieferant der Waren die volle Verantwortung für die Richtigkeit der abgegebenen Anmeldung, sowohl gegenüber dem Empfänger als auch gegenüber den Zollbehörden. Ich verpflichte mich zu informieren ……………… wenn diese Erklärung nicht mehr gültig ist. Die Erklärung des Verkäufers (VDs) ist eines der am häufigsten ausgestellten Handelsdokumente in der Europäischen Union. Am häufigsten ist die Lieferantenerklärung für Waren mit Ursprungseigenschaft.

Es handelt sich um ein wichtiges Informations- und Beweisdokument, das z. B. bei der Beantragung oder Ausstellung eines Präferenznachweises erforderlich ist. Lieferantenerklärungen werden wiederholt von der Zollverwaltung im Rahmen von Präferenz- und Zollprüfungen geprüft. Liefert ein Lieferant regelmäßig einen Ausführer oder Händler mit Warensendungen, und wird erwartet, dass die Ursprungseigenschaft der Waren aller dieser Sendungen gleich ist, so kann der Lieferant eine einzige Erklärung für die nachfolgenden Sendungen dieser Waren abgeben (langfristige Lieferantenerklärung). Lieferantenerklärungen sind einfache Erklärungen, die zwischen zwei vertragsverwandten Personen abgegeben werden. Diese Erklärungen werden unabhängig vom Lieferanten ohne Mitwirkung der Zollverwaltung oder der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgegeben. Leider ist es nicht möglich, zwei sich überschneidende Zeiträume bei der Ausstellung langfristiger Lieferantenerklärungen zu kombinieren, da die Gültigkeitsdauer einer langfristigen Lieferantenerklärung für Lieferungen, die bereits erfolgt sind, am Tag ihrer Ausstellung endet. Bitte beachten Sie, dass sich in der Regel sowohl der Emittent (Anmelder) als auch der Empfänger der Erklärung in Deutschland oder zumindest in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union befinden müssen.

Erklärungen eines Anmelders aus einem Drittland im Namen oder im Namen eines EU-Lieferanten können jedoch ebenfalls akzeptiert werden. Lieferantenerklärungen von Handelsunternehmen aus Drittländern werden jedoch nicht anerkannt Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Ausstellung von Lieferantenerklärungen. Als Verkäufer von Waren können Sie jedoch vertraglich verpflichtet sein, eine Lieferantenerklärung abzugeben. Für Lieferanten ist die Abgabe einer Lieferantenerklärung immer mit Schwierigkeiten verbunden, da sie unabhängig prüfen müssen, ob die Bedingungen für die Abgabe einer solchen Erklärung tatsächlich überprüfbar sind. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Erklärung eines Lieferanten immer vom ursprünglichen Aussteller unterzeichnet werden muss. Eine Originalunterschrift ist nur ausnahmsweise nicht erforderlich, wenn sowohl die Erklärung des Lieferanten als auch die Rechnung elektronisch erstellt werden. In dieser Konstellation kann die Erklärung dann auch elektronisch beglaubigt werden, wobei die Form der Authentifizierung zwischen dem Lieferanten und dem Empfänger vereinbart werden muss. Langfristige Lieferantenerklärung kann maximal 2 Jahre gültig sein. Ein Lieferant kann eine rückwirkende langfristige Lieferantenerklärung für maximal 1 Jahr ausstellen. Dies bezieht sich auf die Erklärung des Lieferanten für eine einzige Sendung von Erzeugnissen mit Präferenzursprungsstatus gemäß Anhang 22-15 der Durchführungsverordnung 2015/2447. Es gibt Fälle, in denen die Herstellung allein nicht ausreicht, um die Ursprungsregeln zu erfüllen, und die Erklärungen der Lieferanten sind erforderlich.

Zum Beispiel, wenn der Zoll oder der Empfänger der Lieferantenanmeldung die Richtigkeit und Echtheit der Angaben der Anmeldung überprüfen lassen möchte, kann der Empfänger der Anmeldung verlangen, dass der Anmelder eine Informationsbescheinigung INF 4 beantragt.