Nein. Gelegenheitsarbeiter unterliegen nicht den Bestimmungen der PSEA. Obwohl die Befugnis für stellvertretende Leiter, einen beiläufigen Termin zu machen, unter Section 50 der PSEA fällt, gelten alle anderen Bestimmungen des Gesetzes nicht für Gelegenheitsarbeiter. Ihre Ernennung beruht nicht auf den in der PSEA definierten Verdiensten. Section 50 der PSEA gibt der Kommission für den öffentlichen Dienst (PSK) die Befugnis, Gelegenheitsarbeiter in den öffentlichen Dienst zu beauftragen. Das PSK hat diese Befugnis an stellvertretende Leiter in Abteilungen/Agenturen delegiert, die diese Befugnis weiter an die Einstellungsmanager delegiert haben. Ein Gelegenheitsarbeiter kann aus Gründen wie der unzureichenden Erfüllung der ihnen abgetretenen Aufgaben, wegen Fehlverhaltens oder aus anderen Gründen, die Disziplinarmaßnahmen erfordern, sowie wegen mangelnder Arbeit fristlos gekündigt werden. Gelegenheitsarbeiter können Mitarbeiter beaufsichtigen, wenn das Management der Einstimme, dass dies für die Organisation am besten ist. Anders als die Prüf- und Bewertungsgesellschaft Dekra in Stuttgart, die im Juni 2010 eine SE-Vereinbarung mit einem paritätischen Aufsichtsrat unterzeichnete (siehe Bericht in EBR News 2/2010), hat die GL-Gruppe die Beteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat auf ein Drittel eingefroren.

In Deutschland beschäftigt der Konzern etwas weniger als 2.000 Mitarbeiter, weltweit rund 7.000. Die GL-Gruppe reiht sich damit in die große Schlange von Familienunternehmen ein, die die SE-Transformation nutzen, um eine paritätische Mitbestimmung des Aufsichtsrats zu vermeiden (siehe Bericht in EBR News 2/2008). Am 27. Januar 2010 wurde in Rheine das Sonderverhandlungsgremium (SNB) mit fünf Vertretern aus Deutschland, vier aus dem Vereinigten Königreich und je zwei aus Frankreich und den Niederlanden gegründet. Noch am selben Tag unterzeichneten die SNB-Mitglieder die von der Geschäftsführung ausgearbeitete Vereinbarung, wonach beide Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat deutsch bleiben und von den deutschen Betriebsräten gewählt werden. Der neue Aufsichtsrat tagte am 29. April 2010 zum ersten Mal. Seit 1998 bietet die ifb EBR-Seminare an, die in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungs- und Beratungsnetzwerk “euro-workscouncil.net” entwickelt wurden. Rückblick: Europäische Betriebsräte in der Schweiz (Bericht 2004) Seit September 2009 ist das nordbayerische Metallverarbeitungsunternehmen Warema als Europäische Aktiengesellschaft (SE) tätig. Nach der Wahl des Aufsichtsrats und der allerersten Wahl des Europäischen Betriebsrats im Juni 2010 (siehe Bericht in EBR News 2/2010) veranstaltete das Ausbildungs- und Beratungsnetzwerk “euro-workscouncil.net” am 20. und 21.

Oktober 2010 eine Startschulung am Firmensitz in Marktheidenfeld (Foto). Der Schwerpunkt lag auf der Rolle und den Befugnissen des neuen Gremiums und der Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern im europäischen Aufsichtsrat der SE. Rahmenvereinbarungen über Arbeitsschutz und Sicherheit Casual Employment ist eine Resourcing-Option, die stellvertretenden Leitern zur Verfügung gestellt wird, um kurzfristige, unvorhergesehene und dringende betriebliche Bedürfnisse der Organisation zu erfüllen. Daher ist das Ernennungsverfahren von der Instandgrundanwendung der PSEA ausgenommen. Nichtsdestotrotz sind Gelegenheitsarbeiter in fairer und kohärenter Weise einzustellen, wobei nachgewiesen werden muss, dass die Person nach Ansicht des Managers für die durchzuführende Arbeit zuständig ist. Wir decken Geschäftsspitzen, Saisonarbeiten und Ersatzlieferungen ab. Bericht über die Gründung des weltweiten Netzwerks Ein europäischer Betriebsrat wurde zum ersten Mal im britischen Einzelhandel gegründet. Die EBR-Mitglieder von Tesco hatten am 6. und 7. Oktober 2010 ein erstes internes Treffen und Eine Schulung, werden aber erst im Frühjahr 2011 offiziell konstituiert. Der EBR besteht aus 23 Mitgliedern: zwölf aus dem Vereinigten Königreich, je zwei aus Irland, Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie ein Vertreter aus Frankreich. Länder mit weniger als 500 Arbeitnehmern sind nicht vertreten.

Das im April 2007 von Siemens und Nokia gegründete Gemeinschaftsunternehmen für Mobile- und Festnetzinfrastrukturprodukte hat seit Ende Juni 2010 einen europäischen Betriebsrat nach finnischem Recht.